Großprojekte zum Abschied der 4. Klasse
Da konnte es einem ja himmelangst werden, bei dem, was sich die Eltern und Kinder der 4. Klasse unserer Schule vorgenommen hatten. Aber eine gute Vorplanung mit Elterntreff und Vorortabsprache ließ alles reibungslos klappen. An einem Samstagvormittag Anfang Mai wurde auf dem Schulgelände emsig gewerkelt, gesägt, gebohrt, geschraubt, geschliffen, gepinselt, geschaufelt … und mit der Schubkarre beiseite gefahren und später entsorgt. So bekamen unsere zwei überdachten Sitzgelegenheiten einen neuen Farbanstrich und ein Blechdach, damit sie der Schule noch lange erhalten bleiben.
An der Mauer gegenüber dem Spielplatz wurde ordentlich gerodet, um Platz zu schaffen für die vier nagelneuen Tafeln, die nun an der Wand angebracht, die Kinder zum Malen locken. Kleine Körbchen an der Wand versorgen sie dabei mit Kreide und Lappen.
Am unteren Ende unseres Schulgeländes wurde eine Hibiskushecke gepflanzt. Ein paar standen schon, wir setzten die Reihe fort. Sie werden nun von unseren Viertklässlern bis zum Abschied Anfang Juli mit Wasser versorgt.
Unsere großen Verkehrsschilder für die Fahrradübungen auf dem Schulhof wurden einfach gekürzt, denn sie fielen beim leisesten Windhauch einfach um. Nun hoffen wir, dass unser Fahrtwind nicht zu heftig sein wird und dass die Schilder jetzt stehenbleiben.
Das größte Projekt jedoch war unser Fühlpfad. Ein paar Jährchen hatte er schon auf dem Buckel und kaum einer beachtete ihn noch. Von den Eltern der Klasse 4 wurde er aufgehübscht. Zunächst wurden die zugewachsenen Ränder mit dem Rasentrimmer freigelegt, dann wurde sämtliches altes Material ausgehoben (bis auf die gepflasterten Bereiche), man rollte Vlies, man sägte Abtrennungen zu und gab ihnen einen Anstrich und dann wurden die neu angelegten Kammern gefüllt: mit grobem und feinem Kies – auch noch in verschiedenen Farben – mit Sand, Kunstrasen, Kiefernzapfen, Rindenmulch, Holzpaneelen und anderen Kitzelmaterialien für die Füße mit und ohne Schuhe.
Der Ansturm am Montag war riesig, nachdem die 4. Klasse ihr Projekt morgens vorgestellt hatte und viel Applaus erhielt. Da scharten sich dann Schuhe in Massen um den Anfangspunkt des Fühlpfades und viele wagten es barfuß darüber. Aber auch die Tafeln waren dicht umlagert und zahlreiche Kunstobjekte entstanden an der Wand. Diese Projekte werden sicherlich lange Freude machen.
Danke sagen wir der Klasse 4, aber vor allem den vielen Eltern, die sich mit großem Einsatz, mit Autos voller Werkzeug und Technik, mit Kuchen und Getränken, mit ihren helfenden Händen und ihrer Zeit für unsere Schule eingesetzt haben. Dank geht auch an die Firma Lehmann und unserem Bienenfreund Max, die für Füllmaterial, Dachbleche und Farbe sorgten. Den Hut ziehen wir jedoch vor Frau Kohl, die gemeinsam mit ihrem Mann die gesamte Vorplanung und einen Großteil der Arbeiten übernahm.
DANKESCHÖN!
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Zirkus
Einmal im Leben ein Star
Einmal im Leben sollte man als Star auf der großen Bühne stehen … oder auch in der Manege.
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Das ist den Kindern unserer Grundschule in dieser Woche gelungen. Allen! Wie kam es dazu?
Der Zirkus ist im Dorf! Schnell sprach es sich herum, dass der Projektzirkus Renz am Hockeyplatz in Osternienburg seine Zelte aufgeschlagen hatte. Zumindest die Anfänge waren getan. An einem Sonntag Ende Februar waren dann die Eltern als Helfer gefragt. Der Wettergott spielte uns einen Streich und öffnete leider die Himmelsschleusen. So wurde es ein feucht-fröhlicher Aufbau. Großen Dank an alle tropfnassen und schlammverschmierten Helfer! Ihr wart großartig! Auch ein Dankeschön an Herrn Krieg und Herrn Hummel, der mit den nötigen Traktor-PS im Schlamm spontan aushalf. Und natürlich an die Gemeinde, die den Platz, Wasser und Strom zur Verfügung stellte.
Ab Montag zog nun täglich eine Karawane durchs Dorf. Eine fröhlich-schnatternde Karawane aus Grundschulkindern, die den Weg zum Zirkuszelt einmal quer durch Osternienburg hin und zurück täglich auf sich nahmen. Im Zirkuszelt gelandet, durfte am Montag nach kurzer Erklärung des Chefs jeder nach und nach ausprobieren, was man im Zirkus so sein kann: Jongleur, Akrobat, Trapez- oder Lufttuchkünstler, Zauberer, Clown, Seiltänzer. Und hundert Kinder standen geduldig Schlange, um sich auch einmal ans Trapez zu schwingen oder zu jonglieren … – getreu nach dem Motto: „Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht!“ Und so konnte sich jeder am Montag entscheiden, in welcher Gruppe er trainieren und Künstler werden wollte.
Die folgenden Tage waren vom Training geprägt. In der Manege, neben der Manege, hinter den Kulissen und auch im Freien. Konzentriert hörten die Kinder zu, bekamen ihre Aufgaben und setzten sie schnell und gekonnt um.
Zur Durchlaufprobe am Donnerstag wurden die Kinder ihren Standplätzen in der Manege zugewiesen – die Sterne am Boden waren da sehr hilfreich. Am Freitagmorgen starteten wir mit der Generalprobe vor Publikum. Die Kindergartenkinder von Osternienburg und Elsnigk waren eingeladen. Sie bestaunten die tollen Darbietungen der Grundschulkinder und waren begeistert.
Am Nachmittag stieg die Anspannung unserer Kinder. Die Gala-Vorstellung stand bevor. Sie schlüpften in Kostüme, wurden geschminkt, schnell noch ein Foto und die Plätze eingenommen. Draußen sammelte sich eine riesige Schlange neugieriger Zuschauer. Und dann ging es los! Hochkonzentriert zeigten die Kinder nun ihr Bestes. Es wirbelten die Tücher, Ringe und Bälle der Jongleure im Schwarzlicht durch die Luft, die Clowns strapazierten alle Lachmuskeln des Publikums, die Akrobaten verbogen sich in alle Richtungen und stellten Menschenpyramiden, die Zauberer erstaunten mit unerklärlichen Zaubertricks und durchbohrten einen Kameraden … zum Glück nicht, weil sie ja zaubern können, die Seiltänzer faszinierten uns mit ihrem Gang, Drehungen und anderen Kunststücken auf dem Seil, die Trapezkünstler schwangen hoch in der Luft und ließen beim Publikum den Atem stocken und die Lufttuchakrobaten verzauberten mit ihren grazilen Bewegungen und Balanceakten drehend und hoch oben. Das Publikum tobte, applaudierte und belohnte unsere Zirkusartisten am Ende mit stehenden Ovationen als sich alle Kinder im großen Finale noch einmal im Zirkusmanegenlicht präsentierten.
Was für ein Gefühl für die Kinder, was für eine Stärkung des Selbstvertrauens! Aus dieser Woche nahmen wir aber noch mehr mit: neue Bewegungsformen, Konzentrationssteigerung, eine verbesserte Hand- Augen-Koordination, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit und viele Erfahrungen!
Am Ende gab es wieder zahlreiche helfende Hände von Eltern und Freunden, die zupackten. Danke! Wir hätten das Zelt in neuer Rekordzeit abgebaut, wenn nicht kurz vor Ende die Seilwinde schlapp gemacht hätte. So waren wir noch einmal auf die starken PS des Traktors von Herrn Hummel angewiesen. Danke! Gut, dass wir uns zwischendurch mit einem leckeren Bratwürstchen stärken konnten, welche der Hockeyverein Osternienburg für uns gegrillt hatte. Vielen Dank auch dafür! Und dem Schulelternrat, besonders Frau Kohl, für die Organisation.
Einmal im Leben sollte man als Star auf der großen Bühne stehen … oder auch in der Manege. Das ist den Kindern unserer Grundschule in dieser Woche mit Bravour gelungen. Unvergesslich für alle!
Danke sagen die kleinen Zirkusartisten und das Team der Grundschule „Alfred Wirth“
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Winter in der Schule
Auch in diesem Schuljahr wurde in allen Klassen zum Thema Winter im Gestaltenunterricht fleißig gearbeitet. Scheinbar mit großem Erfolg, denn der Winter hat wirklich mit Schnee und eisigen Temperaturen über mehrere Wochen Einzug gehalten.
Hier sind ein paar Schülerarbeiten aus den Klassen 1, 3 und 4 zu sehen.
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Zum Winter gehört natürlich auch der Schulfasching, wie man hier sehen kann.
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Die 2.Klassen haben sich besonders künstlerisch betätigt und ein großes Bild nach Keith Haring
gestaltet.
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Aber nun sollte der Winter doch langsam weichen! Deshalb haben die Erstklässler schon mal Schneeglöckchen gebastelt.
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Schulstart 2025/2026
Am 9.August 2025 war es wieder so weit. Der lang ersehnte Tag der Einschulung war endlich da. Voller Erwartung betraten 23 Mädchen und Jungen ihren Klassenraum und freuten sich schon auf die Zuckertüte.
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Doch zuvor sollten Kinder, Eltern und andere Gäste noch unseren Schulkasper kennenlernen.
Dieser war der festen Überzeugung, dass er bereits alles kann und die Schule nicht braucht. Aber Katze Mimi, Lernbegleiter aus der Fibel der Kinder, stellte ihn auf die Probe. Kasper konnte die Aufgaben nicht lösen. Die Mädchen und Jungen der 4.Klasse, die dieses tolle Programm eingeübt hatten, mussten ihm helfen.
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Nun muss der Schulkasper täglich zur Schule gehen und mit den Kindern der Klasse 1, der Katze Mimi und dem Kater Mo fleißig lernen.
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Kleines Mathe - Ass ganz groß!
Kurz vor Ende des letzten Schuljahres gelang unserer Maxi, damals noch Klasse 3, ein ganz großer Sieg. Maxi bereitet der Mathematikunterricht immer viel Freude. Besonders die Knobelaufgaben haben es ihr angetan. Hiervon kann sie gar nicht genug bekommen.
Deshalb löste sie auch die anspruchsvollen Aufgaben bei der Mathematikolympiade auf Schulebene sehr gern und erzielte ein hervorragendes Ergebnis, mit dem sie sich für die zweite Stufe dieser Olympiade qualifizierte.
Die Aufgaben der zweiten Stufe sind natürlich schon viel schwieriger gewesen, aber für Maxi kein Problem. Wieder erreichte sie eine sehr hohe Punktzahl und wurde kurz vor Schuljahresende noch zur Mathematikolympiade auf Landesebene nach Halle eingeladen.
Schon die Qualifizierung für diesen Wettbewerb war eine große Auszeichnung. Ihre Mitschüler und wir Lehrerinnen drückten ihr alle Daumen.
Gespannt wurde das Ergebnis erwartet, das Maxi und ihre Eltern, die sie begleiteten, selbst kaum glauben konnten. Sie erreichte von 80 Teilnehmern den 4. Platz! Was für ein toller Erfolg.
Dazu gratulierten ihr alle Kinder und Lehrerinnen ganz herzlich.
Mach weiter so Maxi, denn in Klasse 4 gibt es wieder eine Mathematikolympiade!
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